Archiv unserer Sonderausstellungen

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2019

Allseits mit Lehm verbunden - "Otto und die Arcana Baugesellschaft"

 

Reinhold "Otto" Rogge ist Maurermeister, Lehmbauer und Restaurator im Handwerk. Seit über 40 Jahren arbeitet er als Lehrling, Geselle, Vorarbeiter, Polier oder Bauleiter. Er hat sich zeitlebens weitgehend als Autodidakt weitergebildet und neu erworbene Kenntnisse in seiner Baupraxis umgesetzt.

Gemeinsam mit einem Team aus jungen Menschen, Studierenden und am ökologischen Bauen interessierten Handwerker*innen und Ingenieur*innen entwirft, plant, baut und saniert er Wohn- und Geschäftshäuser aus Lehm und Stroh. Planung und Ausführung gehen bei seinen Bauten Hand in Hand. So sind beispiellose Bauten entstanden, die gesundes Wohnen und energiesparende Bautechniken vereinbaren.

Die Ausstellung zeigt Fotos die Bauten der arcana Baugesellschaft mbH seit der Gründung 2002.

Zur Ausstellung erscheint eine Broschüre der Schriftenreihe Lehmmuseum Gnevsdorf, die das Werk von Reinhold "Otto" Rogge und der arcana Baugesellschaft würdigt.

 

Die Ausstellung war vom 17.5.-3.10.2019 zu sehen.

 

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copyright @ Grünhelme e.V.
copyright  Kéré Architecture
copyright @ Erik-Jan Ouwerkerk

2018

Lehmbau im Operndorf Remdoogo in Afrika

Bau einer Krankenstation – entworfen von Francis Kéré, gebaut mit Unterstützung von den Grünhelmen e.V.,

nach einer Idee von Christoph Schlingensief

 

Wie mag eine Oper inmitten der afrikanischen Savanne klingen? Wie empfinden afrikanische Ohren europäische klassische Musik? Welchen Töne und Rhythmen ergreifen weltumspannend die Herzen der Menschen? Und wie kann mit dem europäischen Klischeedenken über hungernde afrikanische Kinder aufgeräumt werden? Vielleicht hat sich der Regisseur, Autor und Aktionskünstler  Christoph Schlingensief  Ähnliches gefragt, bevor er 2009 begann, zusammen mit Francis Kéré, dem wohl bekanntesten Architekten  aus Burkina Faso, seine Idee des Operndorfes Afrika zu manifestieren.

Der 2010 verstorbene Künstler hat mit Unterstützung Vieler ein facettenreiches Kulturprojekt ins Leben gerufen. Erste Gebäude, wie beispielsweise eine Schule, Lehrerunterkünfte, Kantine, Tonstudio und eine Krankenstation sind bereits errichtet. Sie sind einem Schneckenhaus entsprechend angeordnet und halten einen zentralen Platz für das bislang nur auf dem Papier existierende, zentrale Festspielhaus vor.

Unsere Sonderausstellung widmet sich dem Bau der Krankenstation, die nach den Plänen von Kéré von Einheimischen in Zusammenarbeit mit den Grünhelmen e.V. gebaut wurde.

Nicht nur, weil es ein überwiegend aus Lehm errichtetes Gebäude ist, wollen wir es präsentieren, sondern vielmehr, weil es im Gesamtzusammenhang mit einem kultursozial sehr besonderen Beispiel für nachhaltige Regionalentwicklung steht – ein Thema, das auch dem FAL e.V. seit Anbeginn ein großes Anliegen ist.

 

Die Ausstellung war vom 4.5. bis 15.7.2018 zu sehen.

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KONTAKT
 

Besucheradresse:

Lehmmuseum Gnevsdorf

Steinstraße 64 a

19395 Gnevsdorf

 

Postanschrift des Museums:

Lehmmuseum Gnevsdorf

Dorfstr. 27

19395 Ganzlin, OT Wangelin

 

Tel.: 038737-33830 oder 038737-337990
 

oder

 
ÖFFNUNGSZEITEN
 

1. Mai bis 30. Sept.

Do- So 13.00 bis 17.00 Uhr und auf Anfrage

Tel.: 038 737 - 33 79 90 oder    - 20 207