Sonderausstellung

aktuell zu sehen:

 

„Lehmbau an der Hochschule“

Eine zeitgemäße und simple Möglichkeit, Baupraxis im Curriculum der Hochschulen zu vertiefen

 

Eröffnung

Foto: Andrea Theis

 

 

ghana laterite

marokko

lbt

Fotos: Britta Wolff

 

Lehmbau an der Hochschule?

Eine zeitgemäße und simple Möglichkeit, Baupraxis im Curriculum der Hochschulen zu vertiefen

 

Die Sonderausstellung zeigt, dass der Baustoff Lehm nahezu ideal dafür geeignet ist, das zumeist theorielastige Studium der (Innen-)Architektur und des Bauingenieurwesens um einen wichtigen, wesentlichen Baustein zu erweitern: einen Einblick in die Baupraxis.

Darüber hinaus zeigt sie die Notwendigkeit auf, bei der Ausbildung unserer zukünftigen Planer*innen auch zeitgemäße, ökologische Baustoffe fest im Curriculum der Hochschulen zu verankern.

 

Britta Wolff stellt ihr Lehr- und Lernkonzept vor, das sie während ihrer mehrjährigen Tätigkeit an der Hochschule Wismar erarbeitet hat.

Illustriert wird die Umsetzung des Konzepts anhand diverser Bild-, Video- und Texterzeugnisse aus mehreren Seminaren, deren baupraktischer Lehrinhalt im Inland sowie in Afrika stattfand. Darüber hinaus gibt es Objekte wie bspw. einen gepressten Lateritstein aus Ghana, die in die Hand genommen werden dürfen – entsprechend dem grundsätzlichen Lehrkonzept von Britta Wolff.

Die Ausstellung zeigt u. A. den Bau eines innovativen kleinen Laterit-Lehmgebäudes in Ghana, das nach dem LEGO-Prinzip mörtelfrei gestapelt wurde, die Sanierung einer alten Sippenwohnburg in Marokko und experimentellen Lehm-Kuppelbau auf dem Campus der Hochschule Wismar.

 

Anhand der gezeigten Projekte wird deutlich, wie sich Studierende aus forschender Perspektive dem Lehmbau auf unterschiedliche Weise annähern und so ein vertieftes Verständnis zum ökologischen Bauen entwickeln können.

 

„Oft erst durch die Möglichkeit des selbst Anpackens, der Umsetzung theoretischen Wissens in die Praxis wird den Studierenden das wirkliche Begreifen von Bauabläufen möglich. Und der fehlertolerante Baustoff Lehm ist hierfür prädestiniert!“ so Kuratorin Britta Wolff

 

Die Ausstellung ist noch bis einschließlich 3. Okt., Do-So 13-17h und auf Anfrage im Lehmmuseum zu sehen.

 


Die Veranstaltung wird gefördert durch das Land Mecklenburg-Vorpommern als Maßnahme der Umweltbildung, -erziehung und -information von Vereinen und Verbänden und durch die Norddeutsche Stiftung für Umwelt und Entwicklung aus Mitteln der Umweltlotterie BINGO!

 

 

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KONTAKT
 

Besucheradresse:

Lehmmuseum Gnevsdorf

Steinstraße 64 a

19395 Gnevsdorf

 

Postanschrift des Museums:

Lehmmuseum Gnevsdorf

Dorfstr. 27

19395 Ganzlin, OT Wangelin

 

Tel.: 038737-33830 oder 038737-337990
 

oder

 
ÖFFNUNGSZEITEN
 

1. Mai bis 30. Sept.

Do- So 13.00 bis 17.00 Uhr und auf Anfrage

Tel.: 038 737 - 33 79 90 oder    - 20 207